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28. MÄRZ 2017
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Bielefelder Bloggerinnen

Mode goes Social Media


Sie teilen ihre Leidenschaft für Mode. Die Bielefelder Bloggerinnen Ann Cathrin Schönrock und Khadija Renée Sonst stellen regelmäßig ihre Favourites ins Netz. Und befinden sich dabei in guter Gesellschaft: Fashion-Blogs sind inzwischen allgegenwärtig. Ob als persönliches Modetagebuch, um die neueste Shopping-Ausbeute zu präsentieren oder um spezielle Mode-Themen zu lancieren.



Emma, die Hündin von Ann Cathrin Schönrock, posiert brav an ihrer Seite, wenn ein neues Foto für ihren Modeblog entsteht. Die Studentin, die an der FH Bielefeld Modedesign studiert und sich auf der Zielgeraden zum Bachelor befindet, bloggt bereits seit drei Jahren. Ihr Fokus: ethische Mode. Entstanden ist ihr Blog Fashion Fika durch ein Studienprojekt. „Ich hatte so viel Arbeit und Herzblut in die Konzeption gesteckt, dass ich mich entschieden habe den Blog weiterzuführen“, erzählt Ann Cathrin Schönrock.



Sie versteht ihren Blog als einen Ort der Entspannung, einen Ort Neues zu entdecken und einen Ort sich mit Mode zu beschäftigen. Auf Fashion Fika – das Wort „Fika“ kommt aus dem Schwedischen und heißt in soviel wie „Pause machen und Kaffee trinken“ – kreist sie thematisch mittlerweile vor allem um ethisch produzierte Mode. „Mit der Frage ‚Vill du fika?‘ fragt man übrigens nicht etwa nach schnellem Sex, sondern ob man nicht Lust hat, Kaffee trinken zu gehen“, klärt Ann Cathrin Schönrock auf, die gern ihren Kaffee genießt während sie sich von Modemagazinen inspirieren lässt.



Auch Khadija Renée Sonst, die in einer Agentur für Markenkommunikation ihre Ausbildung macht und ihre Follower mit Themen rund um Fashion, Kosmetik und Pflege versorgt, hat den Schwerpunkt ihres Instagram Blogs im Laufe der Zeit verändert. „Vor eineinhalb Jahren als ich mit bloggen begonnen habe, war ich deutlich stärker in Richtung Kosmetik als Mode unterwegs. Das hat sich gewandelt“, so die 18-Jährige. Mode ist für sie ein Ausdruck von Persönlichkeit und ihre große Leidenschaft. Während ihr Blog auf Instagram von den Fotos lebt, die sie dort postet, setzt Ann Cathrin Schönrock nicht nur auf Bildsprache.



Mit ihrem Blog appelliert sie – als Konsumentin und angehende Modedesignerin – für einen bewussteren Umgang mit Mode. Inne halten, nicht immer schnelllebigen Modetrends hinterherjagen – auch diesen Aspekt möchte sie mit ihrem Blog vermitteln. „Wenn man über nachhaltige Mode, natürliche Materialien oder fair produzierte Mode spricht, muss diese unabhängig von Trends funktionieren und über mehrere Jahre tragbar sein. Ich bin der Meinung, dass sich Mode und Nachhaltigkeit gut miteinander vereinbaren lassen.



Man muss das nur größer denken“, unterstreicht sie. Und so weist die Studentin in ihrem Blog auf zertifizierte Textilien hin, gibt DIY-Tipps für Kleiderwaisen im Schrank, rückt ethische Produktionsbedingungen sowie faire und nachhaltige Brands in den Mittelpunkt. Das US-amerikanische Mode-Label Reformation ist für sie ein positives Beispiel. „Es produziert nicht nur nachhaltig an seinem Standort Los Angeles, sondern greift auch auf Materialien zurück, die von anderen Herstellern als „Restware“ betitelt werden. Auf Textilien zurückzugreifen, die in der Modeindustrie übrig bleiben, ist ein Weg“, so die Bloggerin.



Ein anderer Ansatz ist es, GOTS zertifizierte Rohstoffe zu verwenden. „Es gibt einige in der Modebranche, die auf die eine oder andere Weise ethisch handeln. Mal im Sinne von GOTS zertifizierten Rohstoffen, mal in Form von Cradle-to-Cradle.“ Wichtig ist der Modedesign Studentin zu zeigen, dass die Modebranche – in dieser Hinsicht oft negativ konnotiert – auch ein „faires“ und dabei modisches Gesicht hat. „Sie bahnt sich den Weg in unseren Alltag“, freut sich Ann Cathrin Schönrock und präsentiert auf ihrem Blog, was in ethischer Hinsicht modisch so geht. Weder Öko, noch bieder.



Als Ausdruck von Persönlichkeit sieht Khadija Renée Sonst das Thema Mode. „Meinen Stil ist eine Mischung aus sportlich und alltagstauglich“, so die 18-Jährige, die auf Instagram den Austausch mit anderen Modebegeisterten schätzt und Label sucht, die nicht so viele Blogger präsentieren. „Als Blogger muss man sich mit dem, was man zeigt, identifizieren“, so die 18-Jährige. Authentisch zu sein, kommt im Netz an.




www.fashionfika.com
www.instagram.com/khadijarenee





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