Achtung! Diese Seite verwendet Cookies.

Wenn Sie keine Cookies verwenden wollen, ändern Sie bitte die Einstellung in Ihrem Browser.
26. JUNI 2017
Suche
stadtleben > schwerpunkt

Fachkräfte von morgen

Azubis wanted


Seite 2 von 5 Seiten
Nachgefragt….

Bielefelder Unternehmen antworten
Was macht Ihr Unternehmen, um qualifizierte Auszubildende zu gewinnen?





Stefanie Kuhlmann, Personalreferentin bei Böllhoff: Wir publizieren frühzeitig Stellenanzeigen in unserem Karriereportal, sind auf verschiedenen Online-Portalen wie AUBI-Plus oder Ausbildungsplatz Aktuell präsent und informieren dort über unsere Ausbildungsberufe. Im Karriereportal unserer Homepage stellen wir Auszubildenden transparent dar, wie das Auswahlverfahren für unsere Ausbildungsplätze abläuft, wie die Ausbildung gestaltet wird und auf welche Seminare und weiterführenden Veranstaltungen sie sich freuen können. Darüber hinaus können uns interessierte Schüler/innen auf Berufsinformationstagen an Schulen und auf Messen kennenlernen. Vor Ort geben unsere Auszubildenden einen authentischen Einblick in den Arbeitsalltag eines Azubis bei Böllhoff. Durch Schülerpraktika, Berufsfelderkundungstage oder Veranstaltungen wie den Girls Day und Social Day machen wir frühzeitig Einblicke in verschiedene Unternehmensbereiche möglich. Die Frage, wie Bewerber auf Böllhoff aufmerksam geworden sind, wird oft mit dem Hinweis auf unsere Ausbildungsbanner an unserem Firmengelände beantwortet. Sie machen neugierig mehr über Böllhoff zu erfahren. Außerdem haben wir einen Recruitmentfilm erstellt, der sogar in Hamburg auf dem WorldMediaFestival eine Auszeichnung erhalten hat.




Nora Thelen, Head of Talent Acquisition & Employer Branding bei Dr. Oetker: Uns ist es wichtig, dass wir als Arbeitgeber authentisch und nahbar wahrgenommen werden. Daher sprechen wir die Schülerinnen und Schüler dort an, wo sie anzutreffen sind. Nur so schaffen wir es, einen persönlichen Dialog und eine Bindung herzustellen und den jungen Menschen eine Vorstellung davon zu geben, welche Ausbildungs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten sie bei Dr. Oetker haben. Wo immer wir können, binden wir unsere Auszubildenden in die Dialoge mit den Schülern ein. Informationen aus erster Hand zu bekommen, bedeutet gleichzeitig ein sehr realistisches und praxisnahes Bild vom Unternehmen zu gewinnen; und die Schüler trauen sich, ihre Fragen offen zu platzieren. Wir sind regelmäßig auf Veranstaltungen und regionalen wie überregionalen Jobmessen, z. B. auf der Vocatium hier in Bielefeld.

Für die berufliche Orientierung ist unser eigener Tag der offenen Ausbildung, den wir in der Dr. Oetker Welt jedes Jahr als Informationsplattform anbieten, eine wichtige Säule bei der Ansprache von Schülern, Eltern und Lehrern. Bestätigt fühlen wir uns bei diesem Konzept durch die Tatsache, dass sie sich den Termin für das kommende Jahr schon frühzeitig im Kalender notieren. Auch gehen wir direkt in die Schulen, so zum Bespiel unsere IHK-Ausbildungsbotschafter. Im Rahmen der Kooperation mit der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld haben wir sechs Auszubildende ausgewählt, die regelmäßig in die Schulen gehen, um Schülern unsere Ausbildungsberufe näher zu bringen und so das Interesse für die duale Ausbildung zu wecken.

Zudem pflegen wir Schulpartnerschaften, wie mit dem Max-Planck-Gymnasium, um naturwissenschaftliche Themen, die im Unterricht vermittelt werden, an Beispielen aus der Forschung und Entwicklung bei Dr. Oetker erlebbarer zu machen. Auch Bewerbertrainings bieten wir im Rahmen des Unterrichts an. Wichtig ist uns in diesem Zusammenhang, dass wir alle Schulformen berücksichtigen. Mit dem BAJ e.V. beispielsweise, der sich in der Region der schulischen und beruflichen Ausbildung benachteiligter Jugendlicher widmet, arbeiten wir seit 2011 eng zusammen, indem wir unter anderem Bewerbungstrainings und Schnuppernachmittage bei uns durchführen. Erfreulich ist dann, wenn ehemalige Schülerinnern und Schüler unserer Kooperationsschulen bei uns ihre Ausbildung beginnen.

Online sind wir natürlich auch unterwegs: ob auf oetker.de im Bereich Karriere oder auf relevanten und frequentierten Plattformen wie ausbildung.de oder aubi-plus.de. Letztendlich zählt auch, wenn Auszubildende, Mitarbeiter sowie Ansprechpartner aus Bildungsinstitutionen positiv über die Ausbildung bei Dr. Oetker sprechen und uns weiterempfehlen.




Thomas Gehring, Ausbildungsleiter im Miele-Werk Bielefeld: Unsere wichtigste Marketingveranstaltung ist der jährliche Tag der offenen Ausbildung (dieses Jahr am 1.7.2017) , wo wir für mehr als 300 Besucher (Schüler und Eltern) ganztägig unsere Ausbildung öffnen, um in Beratungsgesprächen und praktischem Ausprobieren Eindrücke industrieller Ausbildungsberufe und Studiengänge zu vermitteln. Daneben gehen wir mit unseren Auszubildenden häufig in Schulen, um dort direkt mit den Schülern ins Gespräch zu kommen. Weitere Marketinginstrumente sind unsere Stellenausschreibungen in den regionalen Medien sowie ausgewählte Berufsmessen im Umkreis von ca. 50 km.




Annabell Diekmann, Junior Referentin Personalentwicklung und Nachwuchsförderung bei der Schüco International KG: Wir nutzen zahlreiche Möglichkeiten, um interessierte Schüler auf das Unternehmen aufmerksam zu machen: von der Beteiligung an Job-Messen wie der Vocatium oder myjob OWL über den Girl’s Day, Social Day bis hin zu Schulbesuchen und Schülerpraktika bei Schüco. Gute Praktikanten erhalten mit der „Schüco-Jokerkarte“ zudem eine direkte Einladung zum Auswahltag. Außerdem besuchen unsere Auszubildenden regelmäßig Schulklassen und wir setzen natürlich auf Soziale Medien wie Instagram oder Facebook, aber auch klassische Print-Medien.

Seit dem letzten Jahr gehört auch der Tag der Ausbildung in unser Repertoire. Er findet in diesem Jahr am 30. Juni statt und bietet einen umfangreichen Berufsparcours. Hier lernen die Teilnehmer die unterschiedlichen Ausbildungsberufe kennen – und zwar aus erster Hand von unseren aktuellen Azubis. Es besteht die Möglichkeit für einen Bewerbungscheck und man kann kostenlos Bewerbungsfotos machen lassen.




Wolfgang Gerlich, Leiter der Ausbildung bei den Stadtwerken Bielefeld: Wir versuchen die potentiellen Auszubildenden da abzuholen, wo sie sind und das ist heute vor allem im Internet. Wir bewerben unsere Ausbildungsangebote aktiv über unsere Facebook-Kanäle. Die umfassendsten Informationen gibt es aber auf der Homepage www.lebenswertes-bielefeld.de, dort ist auch eine direkte Online-Bewerbung möglich.

Außerdem haben wir diverse Veranstaltungen, mit denen wir Lust auf eine Ausbildung bei der Stadtwerke Bielefeld Gruppe machen wollen. Um nur einige zu nennen: Girls‘ Day, Berufserkundungstage und das Energy Camp. Ganz aktuell steht unser Tag der offenen Ausbildung an. Am 1. Juli können sich interessierte junge Menschen im Ausbildungszentrum der Stadtwerke in Schildesche über alle Berufsausbildungen informieren und zum Beispiel direkt in der Werkstatt mit anpacken.


Ist es wichtig, Eltern mit ins Boot zu holen? Wenn ja, warum?


Stefanie Kuhlmann, Personalreferentin bei Böllhoff: Ja, Eltern sind nach wie vor wichtige Bezugspersonen für die Berufsorientierung der Kinder. In Telefonaten mit Eltern, die sich über Praktika oder Ausbildungsmöglichkeiten für ihre Kinder bei mir informieren, stelle ich fest, dass Eltern mit ihren Kindern zusammen überlegen, welches Berufsbild zu den Interessen und Talenten der Kinder passen könnte. Auch aus diesem Grund publizieren wir unsere Ausbildungsplatzangebote in ausgewählten Print-Medien, die in Schulen verteilt werden. Magazine bleiben nach einem Gespräch zu Hause präsenter auf dem Schreib- oder Wohnzimmertisch im Sichtfeld der Schüler und Eltern als eine reine Online-Recherche.

Nora Thelen, Head of Talent Acquisition & Employer Branding bei Dr. Oetker: Eltern sind wichtige Vertrauenspartner und beeinflussen damit die Entscheidung für den weiteren Berufsweg ihrer Kinder. Wenn sie gut informiert sind und über aktuelle Ausbildungsmöglichkeiten und die erforderlichen Kriterien für eine erfolgreiche Bewerbung im Bilde sind, kommt das wiederum den Schülern und im Umkehrschluss auch den Unternehmen zugute. Beim Tag der offenen Ausbildung lernen Eltern Dr. Oetker als Ausbildungsbetrieb mit all seinen Möglichkeiten und den Voraussetzungen für einen erfolgreichen Einstieg kennen. Ist der Ausbildungsvertrag sicher, laden wir die Auszubildenden mit ihren Eltern vorm Ausbildungsstart zum Eltern-Azubi-Nachmittag in die Dr. Oetker Welt ein. Ein vielseitiges Informationsprogramm mit Fach- und Führungskräften sowie der persönliche Austausch untereinander und mit den Personalverantwortlichen ‚holt‘ Schüler und Eltern bereits vor Beginn der Ausbildung gut ab.

Thomas Gehring, Ausbildungsleiter im Miele-Werk Bielefeld: Aus unserer Sicht haben Eltern nach wie vor eine wichtige beratende Bedeutung für ihre Kinder und helfen, im Dschungel der vielen Möglichkeiten einen passenden Weg zu finden und gemeinsam unterschiedliche alternative Karrierewege zu entwickeln.

Annabell Diekmann, Junior Referentin Personalentwicklung und Nachwuchsförderung bei der Schüco International KG: Ja, das ist sehr wichtig. Eltern sind sehr häufig die Wegweiser für ihre Kinder: Sie kennen die Stärken, Interessen und Schwächen sehr gut, haben Berufserfahrung und können den Kindern hilfreiche Tipps geben, um sie bei ihrer Berufswahl zu unterstützen.

Wolfgang Gerlich, Leiter der Ausbildung bei den Stadtwerken Bielefeld: Ja, ist es, aber nur in einem gesunden Maß. Eltern bringen ja im Idealfall selbst viel Erfahrung mit und können ihren Nachwuchs beraten und geben ihm Sicherheit. Sind unsere Bewerber noch keine 18 Jahre alt, müssen die Eltern sowieso mit ins Boot geholt werden. Allerdings ist der Start einer Ausbildung auch eine wichtige, nächste Etappe im Leben eines jungen Menschen. Sie fördert unter anderem die Selbstständigkeit und die Fähigkeit eigene Entscheidungen zu treffen.




HIER ONLINE BLÄTTERN

Werbung
Spezial
Spezial
Frage des Monats
.
Gewinnspiele
Facebook
Weitere Magazine